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An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch!
Oft sind Zähne die versteckte Ursache chronischer Erkrankungen wie Heuschnupfen, Haut- und Darmerkrankungen, Migräne oder Allergien.

Zahn-Gesundheit
Zahnfüllungen sollte man erst entfernen, wenn der Organismus darauf vorbereitet wurde, dass eventuell weitere Quecksilbermengen aufgenommen werden. Gute Absaugung und häufiges Spülen sind die wichtigsten Maßnahmen für eine sichere Sanierung. Schrittweises, langsames Vorgehen ermöglicht haltbare provisorische Füllungen aus Glasionomerzement, die endgültige Versorgung soll aber erst nach der Ausleitung erfolgen.

Aktuelle Belastung feststellen
Am besten eignen sich dazu Biotestverfahren wie Kinesiologie oder Elektroakupunktur, um den aktuellen Belastungsgrad und die betroffenen Organe festzustellen, geeignete Ausleitmttel sowie zahnärztliche Ersatzmaterialien zu finden. Solch ein Verfahren sollten Sie vor einer Ausleitung durchführen lassen, da festgestellt werden kann, ob eine Amalgamentfernung derzeit notwendig ist. Amalgam ist zwar immer ein Stress für unser Immunsystem, aber etwa 50 % der Durchschnittsbevölkerung zeigen keine aktuellen Probleme. Mit diesen Tests kann auch eine sinnvolle und sichere Therapieabfolge festgelegt werden.

Schwermetallbelastung
Hauptursache für die zunehmende Bedeutung der Gifteinlagerung können schleichende, oft unbemerkte Darmentzündungen sein. Diese schädigen die Darmwand, sodass Giftstoffe durchtreten können und über den Blutweg in Organe wie Leber, Niere, Drüsen und Nervengewebe gelangen. Erstes Ziel ist daher ein gesunder Darm mit widerstandsfähigen Wandstrukturen. Damit wird eine weitere Aufnahme und eine Rückresorption bereits ausgeschiedener Giftstoffe vermieden (Darmsanierung, Symbioselenkung). Zusätzlich kann man Schwermetalle durch grüne Algen (z. B. Chlorella)oder Heilerde im Darm binden, um eine maximale Ausscheidung zu erzielen.
Am Ende der systematischen Ausleitung steht die Eliminierung der Schwermetalle aus dem Nervengewebe, am wenigsten Nebenwirkungen (Kopfschmerz) haben Koriander und Alpha-Liponsäure. Es sollten alle körpereigenen Entgiftungssysteme aktiviert werden.
Dies geschieht durch Mineralstoff-, Vitamin- und Aminosäurenersatz – diese wären zwar in unserer normalen Nahrung vorhanden, werden aber von geschädigten Darmwänden nicht aufgenommen. Häufig fehlen Zink, Vitamin C und schwefelhältige Aminosäuren.

Wege der Entgiftung
Das Amalgam wird beispielsweise über die Lymphe abtransportiert. Die Entgiftungsorgane sollten jetzt besonders unterstützt werden.
Unterstützung für die Lymphe, z. B.: Lymphdrainage, Sauna und Sport.
Unterstützung für die Leber, z. B.: Homöopathische Lebermittel wie Carduus marianus (Mariendistel) oder Komplexmittel; Auszüge von Löwenzahn und Artischocke, Leber-Galle-Tees.
Die Nieren sind ein wichtiges Ausscheidungsorgan für Quecksilber. Durch Behandlung vor der Zahnsanierung kann die Kapazität erhöht werden.
Unterstützung für die Nieren, z. B.: Solidago D2, Goldrute als Pflanzenauszug, viel trinken (Wasser und Kräutertees).
Unterstützung für den Darm, z. B.: Hylak Topfen, Albicansan D5, Basenpulver, Leinsamen, begleitet von einer “Pilzdiät” unter Verzicht auf Zucker, Getreide, Fleisch, Alkohol, schwarzem Tee, Pfefferminztee und vor allem Kaffee.

Vorsicht bei Selen
Selen bindet Quecksilber, indem es eine neue Legierung bildet. Diese Legierung kann aber nachweislich nicht mehr ausgeschieden werden. Es sind zwar keine schädlichen Nebenwirkungen dieser Selen-Quecksilberverbindung bekannt, damit andere Therapien wirken können, sollte Selen nicht am Anfang einer Amalgamausleitung verschrieben werden. Erst wenn alle anderen Wege ausgeschöpft sind, kann der Patient Selen einnehmen, um die Depots, die sich nicht ausleiten lassen, zu binden.

Homöopathie
Die Ausleitung kann durch Homöopathika stark gefördert werden. Phytohypophyson C (ein Mischpräparat für Leber, Niere und Drüsen) oder Berberis-Tropfen haben sich bewährt. Klassische homöopathische Entgiftungsmittel sind vor allem Sulphur und Nux vomica. Auch Okoubaka eignet sich gut zur Entgiftung.
Ganz wichtig ist auch ausreichendes Trinken – etwa 3 Liter Wasser (ohne Kohlensäure) oder Kräutertee. Bäder mit Basenpulver oder Meersalz wirken unterstützend.

 

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